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Europapokalfinale!
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1. FC Köln – FC Bayern München e.V. 1:4
Im Rheinland stand am vergangenen Wochenende nun das letzte Auswärtsspiel dieser Saison an. Für die noch akut abstiegsbedrohten Kölner war dieses letzte Spiel für den Klassenerhalt entscheidend. Für unsere Roten ging es hingegen darum, Selbstvertrauen für die bevorstehenden Zwei Endspiele zu sammeln und an der entsprechenden Startformation zu feilen.
Die Südkurve München traf sich bereits früh am Morgen des Spieltages, um unweit von Koblenz die letzte Teilstrecke an Bord eines Schiffes auf dem Rhein zu absolvieren. Trotz eher trüben Wetterbedingungen herrschte während der Fahrt durchweg eine ausgelassene und gut gelaunte Stimmung, wobei man sich mit dem einen oder anderen Bier und Gesang auf dieses letzte Auswärtsspiel einstimmte. Die teilweise idyllischen Eindrücke der Umgebung wollte ein Großteil der Mitreisenden dann nicht weiter bestaunen, sondern man zog es überwiegend vor, die Fahrt im Schiff zu verbringen. Ein paar wenige Höhepunkte sind aber auch hier zu nennen. Zunächst fand ein Transparent an einer der Rheinbrücken zu Ehren der Stadionverbotler auf dem Schiff seinen Zuspruch, gefolgt von einem relativ gelungenen „FC Bayern Ultras“ Graffitti an einem weiteren dieser Bauwerke. Eher mit Humor nahm man noch einen Gruß von Drei Koblenzern, die sich bei der Durchfahrt einer Brücke Aufmerksamkeit verschaffen wollten. Beim Einlaufen an das Kölner Rheinufer erhellte sich unser Wasserfahrzeug noch durch eine optisch ansprechende Pyroeinlage. Nachdem man angelegt hatte, trat man – eskortiert von der dortigen Polizei – den Weg zum Stadion nach einem kleinen Fußmarsch mit der Tram an.
Nach der Verabschiedung von Lukas Podolski durch die Kölner hatten auch die Gastgeber zunächst den etwas besseren Start in die Partie. Mit zunehmender Spieldauer kontrollierten daraufhin unsere Roten das Geschehen auf dem Platz. Folglich gelang Thomas Müller nach 34 Spielminuten und einer starken Vorarbeit von Ribéry der Treffer zur Pausenführung gegen eher ungefährliche Kölner. Auch in der zweiten Halbzeit setzte sich die Dominanz unserer Bayern fort. Nach 52 Minuten bedurfte der zweite Treffer noch des Kölners Geromel als Verwerter einer weiteren Ribéry-Flanke, woraufhin Zwei Minuten später Arjen Robben gefühlvoll zum 3:0 einnetzen konnte. Der Anschlusstreffer Zehn Minuten darauf durch Novakovic war hingegen nur von statistischem Wert. Umso sehenswerter war jedoch der letzte Treffer in der Partie, als Thomas Müller Fünf Minuten vor dem Abpfiff eine Hereingabe von Rafinha mit der Hacke verwerten konnte.
Schon einige Minuten vor Ende der Partie platzierte sich eine orangenfarbene Front aus Ordnern vor der Heimkurve des 1. FC Köln und rief daher schon die ersten Vermutungen auf einen Platzsturm aus. Im unteren Teil der Heimkurve wurde unmittelbar zum Ende der Partie dann eine unfassbar große Menge an schwarzem Rauch gezündet. Zur Situation des Vereins wurde dementsprechend auch ein Spruchband mit der Aufschrift „Wir trauern um den 1. FC Köln“ am Zaun befestigt und eine kleine Gruppe der Fans betrat in einer – wortwörtlich betrachtet – undurchsichtigen Situation den Rasen, was dann auch den vorzeitigen Spielabbruch zur Folge hatte.
Fernab dieser unmissverständlichen Unmutsbekundungen auf der Heimseite herrschte im Gästeblock doch eine eher ausgelassene Stimmung. Zwar konnte gesanglich kein Glanzauftritt hingelegt werden, der Spaßfaktor kam hingegen bei dieser mitunter süffigen Auswärtsfahrt nicht zu kurz. Der Spielbeginn und der zweite Treffer unseres FC Bayern wurden jeweils mit ein wenig Pyrotechnik unsererseits untermalt. Vor allem sportlich gesehen kann man nun mit positiven Erwartungen auf die kommenden beiden Endspiele im nationalen sowie internationalen Pokalwettbewerb blicken.
Bayern München hol dir die Pokale!
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Finale Dahoam!?
Der wohl große Traum eines jeden Bayernfans war nun am vergangenen Mittwoch Wirklichkeit geworden! In einem dramatischen Spiel hatte sich unsere Mannschaft nach Elfmeterschießen gegen Real Madrid im Estadio Santiago Bernabéu durchgesetzt. Ohne hier einzelne Spieler außerordentlich zu verehren, war die Grundlage des Erfolgs vor allem Kampfgeist und Leidenschaft. Hatte man sich doch nach frühem Rückstand mit starkem Einsatz und einem Ausdruck von hohem Siegeswillen zurück gekämpft. Folglich steht unser Verein unmittelbar vor einem unbestritten einzigartigem Spiel – dem historischen Endspiel in der Königsklasse. Besondere Bedeutung hat dieses Spiel auch, da es noch keinem Verein gelang, sich seit Umbenennung des Europapokals der Landesmeister in Champions League für ein Finale im eigenen Stadion zu qualifizieren.
Eben dieses Finale in unserem Stadion ist zweifelsohne für alle Beteiligten, also auch jeden Bayernfan eine Herzensangelegenheit. Für die Stadt und den Verein steht auch somit in knapp Drei Wochen ein enormes Großereignis bevor. Infolgedessen regt sich in dem Kopf einiger Bayernfans wohl eine Spur Egoismus. Das Grundinteresse an Eintrittskarten ist daher immens und mit weit über eine Millionen Anfragen in einem in jedem Fall vorher nie existentem Ausmaß. Einfach wäre es daher mit Sicherheit, die Floskel zu bemühen:“ Man kann es nicht jedem recht machen“. Der Verein sieht sich also mit der Verteilung des ihm zustehenden Eintrittskartenkontingents mit keiner einfachen Aufgabe konfrontiert. Aus purer Selbstverständlichkeit heraus einen etwa auch nur einen zaghaften Anspruch auf eine Bevorteilung zu formulieren sollte sich niemand eingestehen.
Doch sind es nicht vor allem die Fans, die ihren Farben immer folgen und einen bescheidenen unterstützenden Beitrag zur Realisierung der gesteckten sportlichen Ziele der Mannschaft zu leisten gedenken? Schließlich hoffen Verantwortliche und Spieler in guter Regelmäßigkeit auf eine atemberaubende Atmosphäre. Vorgebracht werden auch bei Zeiten Begrifflichkeiten wie „Hexenkessel“ oder „Festung“. Förderlich wäre es demnach doch wohl mit Sicherheit, wenn der Heimvorteil auch nicht nur darin bestehen wird, dass dieses Endspiel schlichtweg in dem eigenen Stadion stattfindet, sondern wenn dieses auch – nach Möglichkeit – mit Anhängern unseres Vereins gefüllt ist, die, ähnlich wie die Spieler nach dem Gewinn des Henkeltopfs lechzen und auch in diesem letzten Spiel alles dafür geben. Zumal dem gegenüber bereits die Zahl von über 30.000 „neutralen Fans“, also von dem UEFA-Kontingent direkt bedachte Zuschauer unverhältnismäßig groß erscheint. Auf diese Weise ist doch die gelobte Unterstützung aus vergangenen Spielen in dieses historische Spiel zu transportieren. Doch inwiefern dieses Endspiel dann ein Heimspiel werden wird, hat sich noch herauszustellen. Auch optisch darf man sich auf eine Entfremdung einstellen. Medienberichte verweisen bereits auf den Plan der UEFA, das Stadion an diesem Abend in den Farben des Final-Logos, also Türkis und Grün zu erhellen. Darüber hinaus steht ein Schwarzmarkt mit nicht finanzierbaren Preisen bevor. Aufhorchen lässt es einen auch, dass ausgerechnet der Londoner Finalgegner, der vor Jahren in die Hände des russischen Öl-Milliardärs Roman Abramowitsch ging, hier eine begünstigte Behandlung der engagierteren Fans betreibt. Daher blickt man doch mit einer Spur Missmut auf die nächsten Wochen, wenn man bei der Lotterie für dieses Spiel leer ausgehen wird…
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VfL Bochum 1848 – BTSV Eintracht Braunschweig 2:0
Nachfolgend auf den eher mäßigen Auftritt in der Lausitz bei Energie Cottbus stand für den VfL nun das letzte Heimspiel gegen den starken Aufsteiger aus Niedersachsen an. Mit einem soliden Spiel hatte die Mannschaft von Andreas Bergmann endgültig den Klassenerhalt sicher zu stellen und sich mit einem Heimsieg im Ruhrstadion von der Heimkulisse in die Sommerpause zu verabschieden. Der Gästeblock gab zu Spielbeginn ein ansprechendes Bild mit einigen Fahnen des Braunschweiger Vereinslogos ab. Unerklärlich war lediglich ein unscheinbares Transparent eines Bochumer Fanclubs in Block B gegen Pyrotechnik, zumal dieser Fanclub außerhalb des Stadions Pyrotechnik verwendet.
Vor Beginn der Partie wurden noch mit Björn Kopplin, Matias Concha und Philipp Bönig drei Spieler verabschiedet, darunter mit Bönig ein langjähriger und leidenschaftlicher Akteur des VfL. Spielerisch hatten die Bochumer zunächst einen starken Start in die Partie. So gelang Freier nach einem Eckstoß und grade einmal Drei gespielten Minuten mit einem Kopfball der Treffer zur frühen Führung. Die Blau-Weißen ruhten sich jedoch keinesfalls auf der Führung aus, sondern versuchten weiterhin Akzente zu setzen. Im ersten Durchgang kam es allerdings zu keiner vielversprechenden Torchance mehr, meist blieb es bei zaghaften Versuchen aus der Distanz. Die Gäste aus Niedersachsen kamen ihrerseits ausschließlich bei Standardsituationen gefährlich vor das Tor von Andi Luthe. Vor allem unmittelbar vor dem Pausenpfiff konnte sich der Bochumer Schlussmann bei einer solchen Gelegenheit auszeichnen.
So konnten sich die zahlreichen Anhänger der Braunschweiger noch Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen. Vor allem in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff zeigten sich die Braunschweiger in der Offensive präsent und engagiert. Nachdem nach einer Stunde Spielzeit Bönig mit Gelb-Rot den Platz vorzeitig verlassen musste und das Spiel noch an Spannung zunahm, gelang Ginczek in der 90. Minute der Treffer zum 2:0 Endstand. Dadurch konnte das letzte Heimspiel dieser alles andere als zufriedenstellenden Saison siegreich beendet werden…
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FC Bayern Amateure – KSV Hessen Kassel 1:2
Am vergangenen Sonntag stand nun das vorletzte Spiel für die nächsten 1-2 Jahre in der Hermann Gerland Kampfbahn auf dem Programm. Es werden hier demnächst weitere Umbauarbeiten von statten gehen. Dementsprechend legte man die Erwartungen an die Zuschauerzahl wohl etwas höher, als sie am Schluss dann leider war. Wettertechnisch war man mit strahlendem Sonnenschein auch bestens bedient. Eigentlich konnte man auch recht optimistisch in die Partie gehen, da der KSV Hessen Kassel aus den letzten Fünf Spielen nämlich keinen Sieg verbuchen konnte.
Zu Beginn des Spiels legte unsere Elf stark vor, kam allerdings selten vor das Tor der Nordhessen. Die Gäste hingegen bemühten sich und erspielten sich somit zwei gefährliche Torchancen, bei denen der Bayern Schlussmann Maximilian Riedmüller jeweils parieren konnte. Nach dem Seitenwechsel schwächelten unsere Amateure und fingen sich somit dann in der 66. Minute das 0:1 und eine knappe Viertelstunde später dann das 0:2. Den Anschlusstreffer erzielte Toni Vastic und somit endete die Partie auch leider mit einer knappen 1:2 Niederlage.
Stimmungstechnisch war es auf unserer Seite akzeptabel, für die Anzahl der anwesenden Leute, es hätten sich allerdings noch mehr Leute für eines der letzten Spiel in der HGK aufrappeln können. Im Gästeblock fanden sich nur circa 30 mitgereiste Kasseler Fans ein, die sich akustisch auch kurz mal bemerkbar machten. Kommende Woche steht nun das vorletzte Auswärtsspiel der Saison in Pfullendorf am Freitagabend an.
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FC Bayern München e.V. – VfB Stuttgart 2:0
Den Finaleinzug im Europapokal wohl noch in den Köpfen ging man in das letzte Heimspiel dieser Bundesliga-Saison gegen die Schwaben. Dementsprechend veränderte Jupp Heynckes die Startaufstellung auf Acht Positionen. Wie angekündigt wurde zumindest Torhüter Butt mit diesem Spiel und dem Tragen der Kapitänsbinde in einem würdigen Rahmen verabschiedet. Sportlich gesehen sollte dieses Spiel jedoch prinzipiell für die Gäste einen höheren Stellenwert als für unsere Mannschaft haben, ging es doch um eine direkte Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb.
Zu Spielbeginn durfte man – wie gewohnt im letzten Heimspiel der Saison – einen neuen Trikotsatz bestaunen. Die orangen Streifen mögen marketingtechnisch wohl für Landsleute von unserem Niederländer Arjen Robben ein Blickfang sein, haben allerdings reichlich wenig Bezug zu unserem Verein. Anbei bemerkt ist es äußerst bedauerlich, dass Ivica Olic an diesem Nachmittag keine weitere Würdigung fand, dessen Vertrag nicht verlängert werden soll. Insbesondere denken wir hier noch gerne an die Europapokalabende vor gut Zwei Jahren zurück, an denen unsere Nummer Elf nicht nur durch das wohl bekannte Last-Minute-Tor gegen Manchester United maßgeblich mitwirkte. Bei sommerlichen Temperaturen zeigten sich unsere Roten zunächst auf Grund der neu zusammen gewürfelten Mannschaft noch etwas unkoordiniert. So hatte die erste Torchance mit dem Stuttgarter Abwehrchef Niedermeier ein früherer Bayern-Spieler. Nach einer guten halben Stunde ist es dann einmal mehr Mario Gomez, der gegen seinen Ex-Verein nach eklatantem Abwehrfehler der Gäste für die Führung sorgt. Bei weiteren Torchancen auf beiden Seiten kann sich auch der erfahrene Butt nochmals auszeichnen – der im Übrigen zukünftig in der Nachwuchsabteilung unseres Vereins tätig sein wird.
In einer einseitiger werdenden zweiten Spielhälfte sorgen vor allem Olic, Müller und die eingewechselten Alaba und Robben für Gefahr vor dem Tor von Gästetorwart Ulreich. So gelingt in der Nachspielzeit Thomas Müller der zweite Treffer des Abends nach einem starken Konter über Olic und Robben. Der Gästeanhang zeigte – besonders nach unserem Führungstreffer – keinen starken Auftritt. Nach etwas engagierterem Beginn passten sich auch die Stuttgarter Fans zunehmend der Leistung der eigenen Mannschaft an. Währenddessen stimmte man sich als Bayernfan in dem Moment gelassen auf das bevorstehende Finale in der Königsklasse an gleicher Stelle Drei Wochen darauf ein. Zugegebenermaßen war der als Wechselgesang angedachte „Finale“-Gesang nicht auf Anhieb von Erfolg gekrönt. Auf einige Begleitumstände dieses Endspiels gehen wir noch an anderer Stelle näher ein. So wird die Stimmung nach diesem soliden Heimsieg weitläufig von der Hoffnung auf den Gewinn von Zwei Pokalen dominiert.
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SV Werder Bremen – FC Bayern München e.V. 1:2
Nach zwei Sieglosen Spielen in der Fussball Bundesliga ging es für uns nichtsdestotrotz mit gelöster Stimmung gen Norden. Unser Gegner, der SV Werder Bremen, rangierte mit 2 Punkten Rückstand hinter Hannover 96 auf dem 8. Platz und wollte mit einem Sieg die Chance auf einen internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison bewahren. Nachdem für uns hingegen die Meisterschaft gelaufen ist, fokussiert man doch, wie am vergangenen Woche das Europacup Halbfinale gegen Real Madrid. Daher spielten wir in veränderter Anfangsformation, in der unter anderem Takashi Usami und Nils Petersen standen.
Zu Beginn der 1. Halbzeit gab es in der Heimkurve ein Bekenntnis zu den traditionellen Bremer Vereinsfarben indem anstelle eines orangen Trikots ein Grün-Weißes über den Block gezogen wurde. Die Stimmung im Gästeblock konnte mit einem kleinen Pyrotechnikeinsatz noch einmal etwas hoch unterstützt werden. Unsere Rot-Weißen bemühten sich früh, die Spielkontrolle zu übernehmen. Werder setzte anfangs vor allem auf Konter. In einer müden Anfangsphase sprang dabei jedoch hüben wie drüben nichts Zählbares heraus. Nach gut 20 Minuten wurde das Tempo höher und nun kam es zu der 1. richtigen Chancen durch Petersen der mit einem Kopfball am gut reagierenden Keeper Tim Wiese scheiterte. Schon knapp darauf gab Junuzovic einen guten Distanzschuss ab, der jedoch ebenfalls nicht platziert genug war. Wenige Minuten später kam Rosenberg am zweiten Pfosten unerwartet an den Ball und grätschte die Kugel über das Tor. Nun wurde Werder etwas besser und belagerte unsere Hälfte allerdings fehlte den Bremern im Abschluss die Präzision. Unmittelbar vor der Halbzeit kamen unsere Bayern nochmal gefährlich vor das Tor der Bremer, doch sowohl der agile Petersen als auch Thomas Müller waren nicht erfolgreich.
Nach der Halbzeit ging es sofort mit deutlich mehr Feuer als in der ersten Halbzeit los und so schoss Ivica Olic den Ball nur knapp am Tor vorbei und auf andere Seite kam es nach einem vereitelten Schuss zur Ecke für Bremen. Die Ecke wurde uns zum Verhängnis, schließlich schoss Naldo dann per Abstauber das 1:0 für die Hausherren. Das Spiel wurde immer intensiver und Werder immer gefährlicher, weshalb unser Coach Jupp Heynckes reagierte und die Spieler Ribéry, Kroos und Gomez einwechselte. Dadurch nun mit mehr Offensivdrang ergaben sich für die Gastgeber wieder vereinzelt Konterchancen. In 75. Minute erlöste Naldo mit einem Eigentor die mitgereisten Bayern Fans nachdem Ribéry sich auf dem Flügel durchsetzte und die Flanke hineingab. Von nun an spielten unsere Rote immer stärker auf. Usami und Kroos verpassten einmal mehr das Führungstor, aber man wollte nicht die Hoffnung aufgeben. Der Gästeblock wurde noch einmal lauter, um die Mannschaft entscheiden nach vorne zu peitschen. Dann endlich in der 90. Minute setzte sich Franck Ribéry gegen die Abwehrspieler durch und schoss den Ball zum 2:1 ins Tor rein! Das Spiel war entschieden und somit feierte man den Auswärtssieg im Gästeblock des Weserstadions. Stimmungstechnisch war es durchaus ein nettes Spiel – zugegeben ohne den großen sportlichen Reiz – zwischen Europapokalhalbfinal Hin- und Rückspiel.
Nun gilt dem Europapokal Rückspiel in Madrid die vollste Konzentration, um den letzten Schritt zum Finale in München zu machen und dem FC Chelsea ins Endspiel zu folgen!
Siegt für uns!
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VfL Bochum 1848 – Turnverein Giesing von 1859 2:2
Als Heimspielgegner stand unseren Bochumer Freunden wenige Tage nach der bitteren Niederlage in Aachen der verhasste blaue Abschaum gegenüber. Trotz den unlängst teilweise desolaten Auftritten der Bergmann-Elf waren zumindest die Giesinger zuletzt noch für den einen oder anderen Punkt für die VfLer gut.
Auf Grund der derzeitigen Leistungen der Mannschaft fanden sich an diesem Sonntagnachmittag nur noch gut 10.000 Zuschauer im Ruhrstadion ein. Zu Spielbeginn war an der Ostkurve wieder ein Transparent bezugnehmend auf die letzten Auftritte der Mannschaft angebracht. Zudem wurden die Zaunfahnen an dieser Stelle umgekehrt angebracht. Auch akustisch sollte zunächst an den zuletzt eher selten gesehenen Kampfgeist der Mannschaft appelliert werden, anstatt einen heilen Alltag vorzusingen. Der Gästeblock war einigermaßen gefüllt, machte jedoch optisch nicht weiter auf sich aufmerksam. Großspurige Andeutungen der Gästefans blieben auch gewohntermaßen haltlos. Passend hierzu auch ein Spruchband der Bochumfans in der Ostkurve: München ist nur Blau wenn wir mit den Roten saufen!
Auf dem Platz bot sich daraufhin auch nicht die karge Magerkost der letzten Spiele. Nach ersten Chancen für beide Teams gelang Ginczek der befreiende Führungstreffer für den VfL nach Vorarbeit von Gelashvili in der 18. Spielminute. In der Folge dominierte der VfL auch das Geschehen. Umso ärgerlicher fiel dann der Ausgleich durch Rakic nach knapp 50 Spielminuten. Nach weiteren vergebenen Chancen fiel dann Zehn Minuten später erneut unerwartet ein weiterer Treffer für den Turnverein, als eine Flanke von Lauth auf vollkommen unerklärliche Weise den Weg ins Tor fand. Die daraus folgende überschwängliche Freude im Gästeblock äußerte sich noch in einer recht unkoordinierten Pyroeinlage. Zum Ende der Partie schien die Niederlage besiegelt, als ausgerechnet Kevin Vogt in letzter Sekunde für den Ausgleich sorgte. Somit stellen Sechs Punkte Abstand zu Relegationsplatz 16 eine grandiose Ausgangsposition für die letzten Spiele dar.
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FC Bayern München e.V. – FSV Mainz 05 0:0
An dieser Stelle saß man für gewöhnlich in den vergangenen Wochen vor dem PC, um einen weiteren Sieg unserer Roten Revue passieren zu lassen und auf einen mehr oder weniger alltäglichen Spieltag zurück zu blicken. Galt man vor einer Woche noch als Mitfavorit im Meisterschaftsrennen, blieb nun nur noch der letzte Hauch einer Chance auf den Titel zu bewahren. So war die Ernüchterung halb verdrängt und man ging in den Spieltag mit der Fokussierung, den FC Bayern zu einem ganz klaren Pflichtsieg voranzuschreien. Doch wieder einmal zeigten Teile des Vereins, wie sehr ihm die Fans der Südkurve am Herzen liegen. Stehen aktuell die schwersten und wichtigsten Wochen zum Ende der Saison hin an, schafft man es doch einem stark die Motivation für die große Liebe zu rauben. Aus dem Grund bleibt von uns für diesen Spieltag nur ein enttäuschendes, torloses Unentschieden festzuhalten, was nun unverkennbar letztlich das völlige Aus im Titelkampf bedeutet.
Allerdings ist es längst nicht allein dieser fortlaufende Kampf um Siege und Titel, der uns immer mitreißt. Wie wenige Zeilen weiter oben angedeutet, demonstrierte die Vereinsführung einmal mehr, das Ausmaß der Wertschätzung „ihren“ Fans gegenüber und so hingen die Fangnetzte wieder vor der Südkurve und auch wollte man mit allen Mitteln verhindern, dass das „12 Minuten für Respekt und Meinungsfreiheit“ Spruchband den üblichen Platz einnahm. Schlussendlich hing es trotzdem, allerdings diesmal am unteren Zaun des Blockes. Doch grade um solche Missstände zwischen Fans und Verein zu vermeiden gab es im Vorfeld des Spiels ein öffentliches Treffen an dem einige Fanvertreter und auch Vertreter des FC Bayern teilnahmen. Dementsprechend wenig los war dann am Streetworkbus. Angesichts derartiger Resultate ist vor allem das aufopferungsvolle Wirken engagierter Personen zu Vorbereitung dieses Treffens zu Nichte gemacht. An dieser Stelle nochmal ein großes Lob an alle die das Treffen möglich gemacht haben!
Nach den 12 Minuten schweigen erfolgte diesmal nicht das übliche Liedgut, sondern man fing mit dem passenden Lied „Wir sind die Fans von Bayern München…“ an und auch mit weiteren Liedern und Rufen wollte man über die unangenehmen Zäune des Mittelblocks hinweg auf die missliche Lage hinweisen. Zum Spiel muss man an dieser Stelle nicht mehr viel sagen, das Ergebnis spricht deutlich für sich. Durch die Niederlage in Dortmund und den Sieg der Dortmunder über Schalke war die Meisterschaft quasi gelaufen und dementsprechend liefen unsere Bayern auch auf. Man trat nicht in personeller Bestbesetzung auf und war wohl gedanklich schon beim Europapokal-Halbfinale gegen Real Madrid.
Für die Südkurve heißt es, stark bleiben und UNSERE Jungs am Dienstag im Halbfinale gegen den Rekordmeister aus Spanien auf dem Weg ins heimische Finale begleiten!
WIR sind die Fans von Bayern München!!!
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Ballspielverein Borussia Dortmund 09 – FC Bayern München e.V. 1:0
Am Mittwoch stand nun das seit langem herbeigesehnte direkte Aufeinandertreffen beim Spitzenreiter im Ruhrgebiet an. Vor rund 80 000 Zuschauern galt es, im rappelvollen Westfalenstadion in Dortmund gegen den derzeitigen Tabellenführer zu punkten, um somit 3 wichtige Zähler im Kampf um die Meisterschaft zu holen und mit dem BVB gleichzuziehen. Eine Niederlage wäre fatal und die Meisterschaft so gut wie abgehakt.
Vor dem Spiel noch voller Hoffnung, musste man in der ersten Halbzeit zunächst froh sein, nicht schon mit mehreren Toren zurückzuliegen, da die Roten es total verpassten ins Spiel zu kommen. Man ließ die Mannschaft von Jürgen Klopp weitgehend frei aufspielen, was dazu führte, dass diese sich richtig gefährliche Chancen ermöglichten, die jedoch noch durch den Pfosten oder Neuer entschärft wurden. In der zweiten Halbzeit änderte sich die Spielweise der Heynckes-Elf und man gelangte mehr und mehr ins Spiel. Allerdings erzielte der BVB in der 77. Minute durch Lewandowski das 1:0! Doch jetzt plötzlich raffte sich die Mannschaft auf und erarbeitete sich Chance um Chance. So auch, als Robben von Weidenfeller im Strafraum gefoult wird, nachdem er den Ball an ihm vorbeigelegt hat.
Somit war sie wieder da, die Chance auf einen Punkt – oder mehr – und somit der Glaube an den Meistertitel. Dies löste nun auch einen Ruck bei den mitgereisten Fans aus, die trotz des bedeutsamen Spiels insgesamt doch zumindest zu einem großen Teil das Geschehen nicht sehr aktiv verfolgten. Doch auch die auch als „Gelbe Wand“ bezeichnete Dortmunder Südtribüne war suppoerttechnisch an diesem Abend nicht herausragend. Die aktiven Gruppen im Zentrum dieser Tribüne konnten über weite Strecken nur wenige der Heimfans zur Unterstützung der Mannschaft animieren. Starke akustische Momente sowie Hüpfeinlagen waren zu Meist nicht von Kontinuität geprägt. Bedauerlicherweise hatte auch unsere Nummer 10 nicht den besten Tag und verschoss den Elfmeter. Mit teilweise großer Enttäuschung waren dann kurz darauf eine weitere vergeben Großchance Robbens aus kurzer Distanz, sowie weitere vielversprechende, jedoch erfolglose Angriffe unsererseits zu verfolgen. So waren alle Bemühungen, zumindest mit einem Remis die Heimreise anzutreten, nicht von Erfolg gekrönt. Daher wurde hier eine entscheidende Gelegenheit im Kampf um die deutsche Meisterschaft verschenkt. Trotzallem sollte weiterhin konzentriert auf den Saisonendspurt hingearbeitet werden. So sollte man doch den Dortmundern auf keinen Fall das Double ohne weiteres vor die Füße legen, um, einen permanenten Schwarz-Gelben Siegestaumel zu verhindern. Zudem besteht im Europapokal weiterhin die Chance auf das Finale im eigenen Stadion…
Deutscher Rekordmeister!
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